Privat

Fotos sind ein ideales Mittel, um Stimmungen wiederzugeben. Auch

Aufnahmen, die keine „Highlights fotografischen Könnens“ sind,

sind eingefrorene Augenblicke “ wie man sich in einer Zeit fühlt“.

Geboren bin ich in der Nachkriegszeit-1948-, in der der Wahn von

vor 1945 noch greifbar zu spüren war. Mein Kompaniechef glaubte

1965 noch an die Zurückeroberung Ostpreußens. Autoritäres Denken

bestimmte den Alltag. Rock galt allgemein als Gejaule, wer als Mann

lange Haare trug war suspekt.

An eine für diese Zeit klassische Situation kann ich mich noch gut

erinnern: Als ein Mitschüler des katholischen Internates, in dem ich

einige Jahre verbrachte den Plattenspieler des Studiersaales

„missbrauchte“, um den Song „Rote Lippen soll man küssen“

von Cliff Richard abzuspielen, wurde die Scheibe auch prompt

vom Präfekten kassiert, um unser Seelenheil nicht zu gefährden.

Wo fange ich an? bei meinen Eltern,

denen ich viel zu verdanken habe.

Meine Mutter ist aus Seidenberg, nah bei Görlitz.

Die Gilgs stammen aus Mähren, damals Österreich/Ungarn.

Einer meiner Vorfahren war in Bergstadt Bürgermeister.

Er erreichte es in einer Privataudienz bei Kaiser Franz-Josef,

dass das vor der Schließung bedrohte Silber-Bergwerk

weiter betrieben werden durfte.

Hochzeit meiner Eltern 1944 Opa, Großonkel Willi, mit Groß-

tante Emma u. Trauzeuge Reichsgraf Wilhelm v.u.z. Dohna

Hier hatte ich wohl Angst vorm Objektiv

Mein Vater ist in Oberwiesenbach geboren.

Mein Spies-Großvater stammt aus einem

Bauernhof in der Region Oberschwaben/ Allgäu.

Den Hof übernahm sein älterer Bruder und

Großvater ging nach seiner Ausbildung nach

Krumbach, wo er als Landschaftsgärtner arbeitete.

Zur Hochzeit mit Großmutter wurde ihnen ein

kleiner Bauernhof in Oberwiesenbach übergeben,

der in den 80igern abgetragen wurde, in Stoffenried

wieder aufgebaut wurde und der heute als

Kreisheimatstube (Bild) dient.

Mein Vater wurde in diesem Haus geboren.

Bild: L.-V. Spies


Tante Marianne, Onkel Karl, Josef, Lorenz, Willi, Alfons, und Otto,

die ebenfalls in diesem Haus geboren wurden.

—————————————————————————————————————-

1968 reiste ich per Autostop von Krumbach über den Maghreb nach Kairo.

Libyen war damals noch Königreich und problemlos zu durchqueren.

Auf der Rückreise lernte ich am Autobahnkreuz von Modena Wendy kennen.

Wendy, die aus Australien stammte wohnte in London und sagte mir,

dass man dort unbedingt mal dort leben sollte- was ich dann auch tat.

Impressionen aus meiner Londoner Zeit

Hydepark1

Hydepark 2

Demo Free Tibet

Für 30 Pfund (damals 300 Mark- ca. 150€) erwarb ich diese BSA

Machte echt Spaß damit rumzugurken

Marble Arch

Unsre Parties in Peters Kellerbar

—————————————————————————————————————————————————————

Mit meiner Londoner Liebe Linda in Lindau

thenoise, Freitag, 5. Januar 2007, 17:42

sind der mann auf der leiter im hydepark tatsächlich sie?

wann war das ungefähr?

luvo23, Samstag, 6. Januar 2007, 13:39

hallo thenoise,

der mann auf der leiter bin nicht ich- von mir sind nur die

aufnahmen.

datum: müsste 1969 gewesen sein.lvs

thenoise, Sonntag, 7. Januar 2007, 22:48

wäre eine grosse überraschung. vielleicht hat der herr

ja 10 jahre später noch im hydepark gewettert. dann bin

ich ihm tatsächlich dort begegnet, und später auch noch …

luvo23, Montag, 8. Januar 2007, 00:35

habe keine ahnung mehr was dieser prediger von sich

gegeben hat. schätze er war anarchist. musste bei

meinem letzten besuch feststellen, dass die speaker´s

corner leider stark an attraktivität verloren hat.

thenoise, Montag, 8. Januar 2007, 11:51

dann war er es möglicherweise – werden wir aber nicht

mehr rauskriegen …

was mir dabei einfällt: ist der speakers corner ein vorfahre

von blogs? es gibt zwar die räumliche beschränkung, weil

der hyde park nicht für jeden um die ecke ist. aber jeder mensch

darf erzählen, was er mitteilen möchte. und dass es nicht zu den

banalen auswüchsen wie in den blogs kommt, fasse ich nicht

unbedingt als nachteil auf.

luvo23, Montag, 8. Januar 2007, 17:16

glaube nicht, dass die speakers corner ein vorfahre von blogs ist.

blogs fehlt es an räumlicher begrenzung und somit fehlt ihnen

auch der genius loci. gregor mendel müsste dies aber wissen.

hab mal auf ihren blog geschaut-ist ja ganz schön vom fach!

sind sie auch der autor des hermetischen cafes

(the noise) ?

auf ihrer lesbar zitieren sie daniel keel in: „wortseller“.

ich kann nicht glauben, dass von george orwell 1995

nur 8 exemplare verkauft worden sind. 1984 und animalfarm werden

doch auch an höheren schulen gelesen- schon von daher ist die zahl 8

absurd. oder täusche ich mich ?

auch die rezensionen bei amazon lassen was anderes schließen.

thenoise, Montag, 8. Januar 2007, 23:29

speakers corner: natürlich stimmen nicht alle voraussetzungen überein –

aber die freiheit der rede und der themenwahl. welche attribute jetzt dafür

oder dagegen sprechen, kann ich ad hoc auch nicht sagen. ich fand es

spontan eine nette idee, die blogs damit auch wieder ein wenig auf

den boden zu holen.

mein blog: ich bin nicht der autor des hermetischen cafes, lese es aber

immer wieder gerne.

zu den worstsellern: leider steht nicht, welches orwell-buch nur acht mal

verkauft wurde. die zahl stammt jedenfalls von diogenes (ich habe sie aus

dem faz-beitrag, weil ich die diogenes-vorschau schon entsorgt habe).

es kann natürlich auch „erledigt in paris und london“, „tage in burma“

oder ein essayband gewesen sein.

luvo23, Dienstag, 9. Januar 2007, 16:32

klar hat ihr vergleich -s.c./blog- seine berechtigung und es wäre schön,

wenn der geist von s.c. tragendes element vieler blogs wäre.

zur geschichte von s.c.:

soviel ich weiß stand bei marble arch ein galgen und

dem zu hängenden wurde als letzter akt eingeräumt, sich in freier rede

zu äußern. dies soll der ursprung von s.c. sein.

es stimmt- down and out in london and paris, clergyman´s daughter etc.

kennt heut kaum noch einer. schade.

thenoise: ¦¦ WONDERBRA ¦ push up music and the arts ¦¦

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Eine außergewöhnliche Wertschätzung meiner wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit dem altehrwürdigen Kloster zu Andechs wurde mir durch Cellerar und Prior Pater Daniel Gerritzen zuteil.

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