U&E Museum

Leitfaden für ein Umwelt & Energiemuseum

mit integrierter Produktmesse (Entwurf )

Idee und Konzept: Lutz-Volker Spies

Pfarrer-Bobinger-Str.10 D-86381 Krumbach

Übersicht

Umweltpädagogik, verknüpft mit dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen die zur Energieeinsparung und Verringerung der Umweltbelastung beitragen, ist das Ziel dieses Museumtyps. Bewährte Elemente der traditionellen Museums- und Ausstellungstechmk sowie der Messegestaltung, aber auch unkonventionelle Methoden werden kombiniert, um alle Altersstufen und Bildungsgrade zu erreichen. Der Trend, Umweltaspekte stärker im alltäglichen Handeln zu integrieren ist steigend, und die Bereitschaft sich in dieser Thematik besser zu informieren erfasst nahezu alle Bereiche. Wird ein breites Angebotsspektrum mit erlebnisorientierter Darstellung des Umweltschutzes verbunden kann man davon ausgehen, dass diese Einrichtung sehr gut besucht wird. Dies belegen die enormen Besucher zahlen von gut organisierten Messen, modernen Naturkunde- und Technikmuseen, Freizeitparks.

Auf Grund dieses Umfeldes ist abzusehen, dass die ausstellenden Firmen ein motiviertes Käuferpublikum erwartet. Durch Eintrittsgelder und Mieteinnahmen der ausstellenden Firmen werden die Unterhalts-und Betriebskosten des Museums finanziert.

Das Museum selbst ist nicht gewinnorientiert.

Durch die Synthese von Umweltpädagogik und Messe werden nicht nur die berühmten 2 – sondern 3 Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

1. Unterhaltsames und spannendes Vermitteln von sinnvollem Verhalten der Umwelt gegenüber-

2. Verkaufsförderung von Produkten, die die Umwelt entlasten und helfen Energie zu sparen-

3. Entlastung der öffentlichen Hand, die ja in der Regel für Bildungseinrichtungen zur Volksaufklärung zuständig ist, und die bei dieser Museumskonzeption nicht für Betrieb und Unterhalt aufkommen muss.

Für Produkte, die zur Messe zugelassen werden gelten strenge Auswahlkriterien, die vom Fachbeirat festgelegt werden (Gütesiegel). Der übliche „Messerummel“ ist hier nicht gewünscht- das Angebot soll eine Orientierungshilfe darstellen.

Einführung

„Im biologischen Kreislauf gibt es weder Rohstoffmangel noch Abfallprobleme:

In einer Jahrmillion dauernden Evolution wurden die Lebewesen der Erde so aufeinander abgestimmt, daß die Abfälle einer Gruppe der anderen als Rohstoff dienen. Das Ökosystem ist also ein stabiles Gefüge, das sich selber reguliert. Durch Eingriffe des Menschen können die Stoffkreisläufe jedoch teilweise oder ganz destabilisiert werden. Es ist eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit, für eine Aufrechterhaltung dieses Kreislaufs zu sorgen.“

Schlimme, Eckhard: Abiturwissen Stoffwechsel/Klett, 1987

Allgemeines

Auf das traurige Szenarium, das durch das Konfliktpotential „Gedankenlose

Konsumgesellschaft-Umwelt“ geschaffen worden ist, braucht hier nicht näher eingegangen

zu werden. Jeder kennt das Bild vom toten Baum, dem vergifteten Fisch oder der von

einem öligen Schmutzfilm verendeten Möwe. Keinem ist wohl beim Anblick solcher Nachrichten, die leider allzu oft über den Bildschirm flimmern.

Nur, Tatsache ist auch, daß einem Großteil der Bevölkerung das Zusammenwirken und „Aufeinander-Angewiesen-Sein“ vieler, unterschiedlicher Kräfte (auch wenn diese oberflächlich gesehen nichts miteinander gemein haben) weitgehendst unbekannt ist. Was Not tut, ist eine umfassende Aufklärung der breiten Masse über ökologische Zusammenhänge, und es sollte Ziel sein, auch den „Durchschnittsbürger“ vom Schema isolierten Denkens in die Dimension des vernetzten Schauens hinüber- zuführen. Kurz gesagt: Ein Umwelt- und Energiemuseum soll dazu dienen, sinnvolles Verhalten gegenüber Natur und Umwelt, Wissen über globale Zusammenhänge und die Anwendung neuer technischer Verfahren unter Zuhilfenahme museumspädagogischer und didaktischer Methoden zu vermitteln. Der Besucher soll durch den Besuch, der durch die Gestaltung, Konzeption und Atmosphäre des Museums zu einem Erlebnis wird, dazu bewegt werden, daß er die vermittelten Informationen in sein Handeln überführt und somit zum“Umwelt-Bewußtsein- Multiplikator“ wird. Soweit – so gut mögen Sie sich sagen. Aber wie sieht es aus mit der Nachfrage? Findet eine solche Investition angesichts der Proble- me, die momentan im Focus der Berichterstattung stehen Resonanz? Oder anders ausgedrückt: Kann man davon ausgehen, daß das Museum nicht nur bei einigen „Öko-Freaks“ Interesse findet sondern auch von einer breiten Öffentlichkeit angenommen wird? Ich meine ja. Folgendes sollte bei einer Beurteilung ins Kalkül gezog werden:

Museumskonzeption

Das Konfliktpotential Umwelt-Industrie-Individual- verhalten ist besonders in den letzten 20 Jahren zunehmend Gegenstand öffentlicher Diskussion geworden und hat auch Niederschlag in Gesetzgebung, Unternehmensphilosophie, Lehrplänen, Landwirtschaft, Werbung und vielen anderen Bereichen gefunden. Die Tatsache, daß diese Thematik in Gegenwart und naher Zukunft immer mehr ins Zentrum politischen, unter- nehmerischen und erzieherischen Handelns rückt, ist offenkundig, der Trend eines gesteigerten Informa- tionsbedürnisses in Sachen Energie & Umwelt ist vorgezeichnet.Das Gesetz, daß die Nachfrage das Angebot bestimmt und umgekehrt, trifft in abgewandelter Form auch für ein Museum zu. Man muß also schon bestehende Informations- bedürfnisse nach Art und Benutzerkreisen erfassen. Im Gegenzug sind die gewünschten Informationen für die jeweiligen Zielgrupp adäquat aufzubereiten und bestimmte Dienstleistungen, wie Beratung,

Lehrgänge, Seminare sind anzubieten. Durchführung spezieller Studien, die zur Problemlösung für Betriebe und Kommunen dienen, erhöhen die Attraktivität des Museums. Wenn das Angebot in Qualität und Leistung stimmt, wird es auch angenommen werden. Damit das Umwelt- und Energiemuseum nicht nur von an diesem Thema Interessierten und Fachkreisen, sondern auch von der breiten Öffentlichkeit besucht wird, muß ein Museumstyp geschaffen werden, der möglichst alle Sinne aktiviert, und den Besuch unvergessen macht. Gemeint ist ein Haus, das eine offene Anordnung der verschiedenen Musuemstypen, wie Technik, Wissen- schafts-Naturkunde-Realmuseem etc. in sich birgt.

Weitere Glieder bilden Kommunikationsräume, Lehr- und Schulvorführungen, Pufferzonen zur Entspannung und Unterhaltung, Kino-Cafe, ein gutes Restaurant, Erlebnisräume, Rahmenprogramme. Die ständige Ausstellung ist ein Streifzug durch die Geschichte der Energiegewinnung von ihren Anfängen vor 5 000 Jahren bis heute. Konstruktionen und Technologien von Sonne, Wind, Wasserkraft, Öl, Atom bis Solar und Bioenergiegewinnung sowie Energietransport und Weltenergieperspektiven werden dem Betrachter erklärend vermittelt. In „Erfinder-Ecken“ werden in l/4jährlichem Turnus ausgewählte Neuentwicklungen vorgestellt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist eine ständige Ausstellung über biologisches und energiesparendes Bauen. Traditionelle, bewährte Bauweisen früherer Epochen werden in die Baumesse eingewoben. In den Ausstellungs-und Verkaufsräumen werden Baustoffe, Heizsysteme, Technik und Architektur für energiesparendes und klimagerechtes Bauen nach dem Stand der Technik von qualifizerten Herstellern angeboten. In Fachzeitschriften kann auf die Wohn- und Baumesse hingewiesen werden – somit ist das Museum auch für Bauherren und Reno- vierer eine Reise wert. Neu an dieser Museums- konzeption ist, daß sie eine Synthese von Museum sowie Informations- und Vermarktungsforum aktueller Produkte des Energiesektors und Umweltschutzes darstellt. Durch Eintritt und Mieteinnahmen der ausstellenden Firmen trägt sich das Museum selbst.

Das breite Angebotsspektrum lädt viele Zielgruppen ein. Das heißt, für jeden ist etwas dabei, die so geschaffene Atmosphäre soll eine Hemmschwelle, wie es manche Museen an sich haben, gar nicht auf- kommen lassen. Dadurch, daß Freizeit, Muße und Flair, kombiniert mit der Lust am Schauen, tragende Elemen- te der Anlage sind, wird ein Besuch zum doppelten Vergnügen. An Besuchern wird es nicht mangeln, der Erfolg dieser Einrichtung ist somit vorprogrammiert.

1.Unsere Welt- ein vernetztes System- Museumsbereich

Raum l

Themengruppe A: Unsere Welt – ein vernetztes System

1.Was ist ein System?

2.Wie wirken die Dinge aufeinander?

3.Wie wirken die Dinge auf sich selbst zurück?

4.Wenn Zusammenhänge mißachtet werden

5.Wie man Zusammenhänge verstehen lernt

6.Wie man Systeme durch Eingriff kaputtmacht

7.Wie sich Systeme durch Selbststeuerung nutzen lassen

8.Wir selbst als Teil des Ganzen

Diese Themengruppe ist identisch mit dem Inhaltsverzeichnis des Buches

„Unsere Welt – ein vernetztes System“ von Frederic Vester, München, 1983.

Raum 2

Themengruppe B: Wasser = Leben

1. Vom Sinn der Kreisläufe

2. Regen, Meer und Wolken

3. Der Baum und das Wasser

4. Grundwasser als Lebensbasis

5. Das Wasser und die Stadt

6. Was Flüsse tragen müssen

7. Wasser sparen

8. Was wir tun können, um die Wasserqualität zu erhalten

Die Punkte 1-6 wurden dem Buch „Wasser = Leben“

von Frederic Vester, Ravensburg, 1987, entnommen.

Raum l + 2 – Museumsbereich:

Organisationen stellen sich vor und stellen im Wechsel Themen dar

Bundesumweltamt: Darstellung der Umweltpolitik der Bundesregierung,

Infos, Kino

Die Umweltministerien der Länder im jeweiligen Land:

Landesprojekte

Bine: Neuentwicklungen

Bund Naturschutz: Projektarbeit

Ökoinstitut Freiburg: Klima,Umwelttechnik

Greenpeace: Aktionen, Meer,Regenwald

Robin Wood: Wald

Ökobank: Finanzierungsmodelle

Verband für Bionik: Synthese Natur/Technik

Energie- und Umwelt Zentrum an der Deister: Low-Tech, Workshops

Diese Institutionen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft

bilden den Fachbeirat, der u. a. über die Kriterien zur Zulassung von

Produkten zur Messe entscheidet.

Produktmesse

1. Unsere Welt – ein vernetztes System (Messebereich)

Raum l – Messebereich Produkte/Dienstleistungen

Eine-Weltladen

Naturprodukte

Kinderbücher, Literatur zum Thema Umwelt

Experimentierkästen

Lehrmittel

Spielen und Lernen

Vegetarisches Restaurant

Raum 2 – Messebereich Produkte/Dienstleistungen

Heilwasser

Heilbäder/Kurorte/Kneippkuranstalten stellen sich vor

Wasserfilter für den Hausgebrauch

Wassersparende Systeme

Wasserreinigungssysteme

Umweltschonende Waschmittel

Angelsport

Fischereiwesen

Aquarienausrüstung

Käpt’n Nemos Restaurant (Meeresspezialitäten)

Produktvorführungen sorgen für eine lebendige Messeatmosphäre .

2.Energie-Museumsbereich

Raum l – Museumsbereieh

Themengruppe A: Energiegewinnung/Weltenergieperspektiven

Historische Beispiele

Wasserräder

Windmühlen

Tretmühlen

Dampfmaschinen

Verbrennungsmotoren

Neuzeit

Wasserkraftwerk Wasserturbinen Wärmekraftwerk Sonnenkraftwerk Windkraftanlage Gezeitenkraftwerk Wellenkraftwerk Kernkraftwerk Solar-Wasserstoffanlage

Zukunftsmodelle

Alternative Kleinkraftwerke zum Selbstbauen

Modelle aus „Energie im Überfluß“

Kuriositäten

Jedes Beispiel wird untersucht auf die Punkte:

Verwendung

Wirkungsgrad

Regenerativ/nicht regenerativ

Umweltverträglichkeit

Gesamtenergiebilanz

Serie:

Energieträger – Energieverbrauch- Weltenergieperspektiven -Energietransport

2.Energie (Museumsbereich)

Raum 2 – Museumsbereich/ Themengruppe B: Energie sparen

Systeme und Verfahren zum Enerqiesparen

Bewährte Verfahren, Aktuelle Systeme

Serie:

Abfall vermeiden hilft Energie sparen und schont die Umwelt.

Serie:

Ernährungsgewohnheiten und Energieaufwand

Umweltgerechtes und energiesparendes Verhalten:

im Haus

am Arbeitsplatz

im Verkehr

Interaktive Spiele und Geräte, an denen der Besucher Energie

erzeugen/messen kann, um einen Vergleich herzustellen und zu sehen,

was geleistet werden muß, um Energie bereit zu stellen für:

– einen Waschvorgang

– ein Essen

– ein Bad

– ein Zimmer

– etc.

Auf Grund seiner Dringlichkeit wird das Problem Abfall-/ Energiesparen

im Bereich Wohnen und Bauen speziell für den Hausbereich nochmals dargestellt.

Produktmesse

2.Energie (Messebereich)

Räume 1+2 Messebereich Produkte/Dienstleistungen

Regenerative Stromerzeugung:

Sonne, Wind, Wasser

Sonnenkollektoren

Photovoltaik

Wasserstoffanlagen

Kraft-Wärmekopplung

Haushaltsgeräte

Elektrogeräte

Kochsysteme, die nachweislich den Energieverbrauch senken

Produktstand:

Zink-Luftbatterien

Akkus

Solar-Ladegeräte

solarbetriebene Kleingeräte

Verfahren und Steuerungstechnik zur Optimierung des Energieverbrauchs

Nachrüstsysteme zur Energieeinsparung

Erfindungen und Produkte, die ohne Strom auskommen aber Elektrogeräten

fast gleichwertig sind.

Energiesparberatung

Produktberatung

Verbraucherzentrale

Es sollen auf der Messe nur solche Geräte zugelassen werden, die in

ihrem Bereich im Energieverbrauch Produktsieger sind. Ein weiteres

Kriterium ist die Entsorgung. Z. B. das sparsamste Bügeleisen, der

Kühlschrank, der am wenigsten Energie verbraucht und gut zu

entsorgen ist, der leiseste Rasenmäher etc. Die Kriterien sollen

streng sein und eine Auszeichnung darstellen – also ein Ansporn für

die Hersteller, in der Messe verkaufen zu dürfen. Mit dem

Messesiegel darf für das Produkt geworben werden.

Kriterien zur Zulassung der Produkte zur Messe werden vom

Fachbeirat festgelegt.

3. Wohnen und Bauen/Museumsbereich

Historische Beispiele bewährter Bauweisen:

Traditionelle Lehmbauweise in Mitteleuropa

Typische Bauten in Nord/Süddeutschland

Traditionelle Holzbauweisen Fachwerkhäuser

Exotische, bewährte Bauarten verschiedener Länder:

Trulli

Iglu

Nordafrikanischer Höhlenbau

Indianerzelt

Flexible japanische Architektur

Römisches Haus

Heizsysteme – klimatisches Entwerfen – Raumklima

In Ausschnitten werden Verfahren, Bauweise und Isolation ausführlich

erläutert.Negativbeispiele schlecht gebauter und isolierter Häuser der

Gegenwart.

Klassische Verfahren, die besonders bewährt sind und in abgewandelter

Form Eingang in die Gegenwartsarchitektur gefunden haben.

Null-Energie-Haus Haus der Zukunft

Modelle von Ökosiedlungen

Experimentelles Bauen

Individualarchitektur

Energieverbrauch im Haus – früher und jetzt

Museum am Schölerberg, Osnabrück

3.Wohnen und Bauen/Messebereich

Messebereich Produkte/Dienstleistungen

Es werden Häuser und Gärten gezeigt, ähnlich wie in den

Eigenheim- und Gartenausstellungen. Es ist zu prüfen,

ob Räumlichkeiten der ausgestellten Häuser als Museumsbereich

dienen können.

Holzhaus

Lehmhaus

Biosolarhaus

Ziegelbauweise

Heizsysteme:

Kachelöfen

Lehmöfen

Kaminöfen

Effiziente Neuentwicklungen

Systemkombinationen

Gartenbau:

Gartengestaltung

Ökologische Gartenplanung

Gartenteich

Gewächshaus

Biotop

Kompostierungsanlagen

Gartenpavillon

Baumarkt:

„Baustoffe ohne Gift“

Altbausanierung

Baubiologie

Bauklima

Bausparförderung

Bauberatung

Dachausbau

Dachbegrünung

Dachgestaltung

Fenster

Türen

Möbel

Energiekonzepte

Naturfarben

Installation

Isolierung/Wärmedämmung

Heizungssystemvergleich

Biologische Holzschutzmittel

Kollektoren

Kostenermittlung

Licht

Ökologische Planung

Photovoltaik

Regenwassernutzung

Sanierungkonzepte

Sauna

Terrassen

Wassertechnik

Wärmerückgewinnung

Klimawandel

Nahrung

Ökotourismus

Globalisierung

in Arbeit

4. Verkehr/Museumsbereich

Verkehrskonzepte

Innerstädtische Verkehrsberuhigung

Das Fahrrad als ideales Verkehrsmittel

Serie:

Wechselbeziehung von Verkehr, Natur, Luft und Klima

Schadstoffausstoß.

Versiegelung durch Straßen, Autobahnen und Parkplätze.

Serie:

Möglichkeiten, um die Auswirkungen des Verkehrs auf die Umwelt zu verringern

Technische Mittel

Verhalten:

Weniger Autofahren,

Fahrgemeinschaften

Mitfahrzentrale

Tempolimit

Öffentlichen Verkehr nutzen

Darstellung:

Verhältnis von Geschwindigkeit/Treibstoffverbrauch. 50 % des Pkw-Verkehrsaufkommen ist unter der 5 km-Distanz.

Lärm: 32 Autos mit 2 000 U/min sind so laut wie l Automit 4 000 U/min.

Neuentwicklungen:

Solarbetriebene Fahrzeuge

Fahrzeuge mit Elektromotor

Wasserstoffmotoren

Bremsen durch Generatoreneffekt

Neue Recyclingmethoden beim Auto

2.Verkehr/Messebereich

Messebereich/Dienstleistungen

Träger des Öffentlichen Verkehrs stellen sich vor und werben für ihre Dienstleistungen:

Bundesbahn

Postverkehrsnetz

Öffentliche Verkehrsbetriebe

Private Bahnen

Private Kraftfahrzeuglinien

Mitfahrzentralen

Messebereich/Produkte

Fahrräder

Fahrradzubehör

Spezialkonstruktionen

Elektroautos

Solarmobile

Alternative Antriebstechniken

Behindertenfahrzeuge

PKW´s, die unter 4 1/100 km Kraftstoff verbrauchen

5. Umweltpark

Im Umweltpark soll dem Besucher auf unterhaltsame und spannende

Art klar gemacht werden, daß Handeln bestimmte Konsequenzen

nach sich zieht. Man soll sich nicht scheuen, Erfahrungen und

Techniken einzusetzen, wie sie in Vergnü­gungsparks zu finden sind (

Tivoli-Technik). Die Szenarien sollen natürlich umweit bezogene

Themen beinhalten. Wenn es den Besuchern soviel Spaß macht

wie im Tivoli, und sie dabei noch etwas erfahren, das ins tägliche

Leben umgesetzt werden kann und der Umwelt nützt, ist der Einsatz

dieser Mittel gerechtfertigt.

Mittel:

Interaktive Spiele

3-D-Kino

Rundum- Kino

Multi -Media-Show

Laser-Show

Holographien

Experimente a la Knoff-hoff

Öko- Irrgarten

3-D-Szenario-Fahrten

Theater zum Mitmachen

Konsequenz-Szenarien

Zaubern

Heile Welt – kaputte Welt (Dioramenreihe)

Raum der Gegensätze:

4 -Wand- Aquarium / Ölpest-Großdiorama

Sonderausstellungen – Galerie – Theater

In Sonderausstellungen werden Wanderausstellungen zum Thema Umwelt im Wechsel gezeigt. Galerie und Theater sind gedacht, um dem Museum ein zusätzliches Ambiente zu verleihen. Durch aktuelle Aufführungen und Ausstellungen soll das Museum noch stärker im öffentlichen Blickfeld stehen.

Ein Diskussions­forum für die Jugend unter Mitwirkung des Fernsehens ähnlich wie „Live aus dem Schlachthof“ macht das Museum noch attrak­tiver.

6.Seminare/Workshops/Schulungen

Ökologisch orientierte Kommunalplanung

Ökologie und Pädagogik

Ökologische Wege beim Bauen und Heizen

Energiealternativen in der Praxis

Naturgarten

Lehmbau

Trinkwasser – Gewässer – Abwasser

Pflanzenkläranlagen

Energiealternativen in der Praxis

Ökologie und Landwirtschaft

Alternative Energie und Landwirtschaft

Umweltschonende Heizsysteme

Solarelektrische Stromversorgung

Energiesparen

Ökologische Erneuerung alter Hauser

Niedrigenergiehäuser

Umweltfreundliche Baustoffe

Regenwassernutzung

Kochen mit Krautern und Körnern

Mit dem Fahrrad die Natur erleben

Müllvermeidung

Waldökologie

Windenergie

Wasser

Naturnahe Abwasserreinigung

Die meisten Punkte wurden dem Veranstaltungskalender

des Energie-und UmweltZentrums am Deister e.V.,

Springe/Eldagsen entnom­men.

7.Datenbanken/ Studien/Consulting/Recherchen/

für Kommunen/Firmen/Landwirtschaft

Consulting

Abfallvermeidung

Abfallentsorgung

Sonderabfall

Luftreinhaltung

Lärm- und Schallschutz

Recycling

Abwärmenutzung

Abwasserbehandlung

Alternativenergie Energiekonzepte

Brauchwasserversorgung

Sanierungskonzepte

Ökologiebewußte Unternehmensführung

Ökobilanzen für Produktionsverfahren

Umweltmanagement

Umweltinformatik

Umweltverträgliche Produktion

Lösungsstrategien

Simulationen

Informationssysteme

Photovolaik in der Landwirtschaft

Biogasanlagen

Trocknung landwirtschaftlicher Produkte mit Solarenergie

Abwärmenutzung in kleinen und mittleren Betrieben

Schwermetallbelastung von Böden durch Klärschlamm

Wärmerückgewinnung

Nutzung der Sonnenergie zur Beheizung von Gewächshäusern

Grüne Solararchitektur im Verwaltungsbau

Ökologische Stadtplanung

Grundwassersanierung

Deponie

Sickerwasserentsorgung

Altlastensanierung

Bodensanierung

Individuelle Problemlösungen

Alternative Verkehrskonzepte

Innerstädtische Verkehrsberuhigung

Einige Punkte wurden dem Info-Service der Organisation

BINE entnommen

Dieser Entwurf ist Diskussionsgrundlage und selbstverständlich

müssen die üblichen Schritte zur Gründung eines Museums eingeleitet

werden, damit der wissenschaftliche Standard und museale Charakter

dieser Einrichtung gewährleistet ist. Insbesondere hat der Fachbeirat

die Kriterien festzulegen, die für die Produktmesse gelten.

Die Anforderungen an den Standort sind durch eine Studie festzulegen.

Werden Räume der Wohn- und Baumesse in den Museums- und

Messebereich miteinbezogen, kann eine beträchtliche Summe an

Baukosten eingespart werden.

Ein Mix aus Museums/Messe und Freizeitpark- Marketinginstrategien

wird intensiv genutzt und sorgt für hohe Frequenz.

Das Museum selbst ist nicht gewinnorientiert – die Einnahmen dienen

für Betrieb und Unterhalt sowie zur Tilgung der Investitionssumme.

Zur Initialzündung und Errichtung dieser Anlage ist eine öffentliche

Förderung angebracht und auch gut angelegt. Ist dies doch eine

Einrichtung mit dem Ziel, Umweltbewusstsein zu fördern und die

Popularität von Produkten/Massnahmen zu steigern, die die Umwelt schonen.

Plagiate dieser Website werden automatisiert erfasst und verfolgt.

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